Barlt


 

Die Seite über meine Heimatgemeinde ist erst im Aufbau!
Ich werde mich bemühen diese Seite auf den neuesten Stand zu halten und zu ergänzen.
Sollten sich Fehler eingeschlichen haben, dann bitte ich dies zu entschuldigen.
Ich würde mich freuen, wenn ich in diesem Fall einen entsprechenden Hinweis erhalten würde.
Ebenso bitte ich um einen Hinweis für den Fall, dass ich Rechte von Fotografen
oder Autoren verletzt habe. Ich werde mich bemühen diese Rechte sofort zu berücksichtigen.

 

 

Karte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

             

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gemeinde Barlt:

Höhe: 2 m ü. NN
Fläche: 22,88 km²
Einwohner: 826 
Bürgermeister: Jark Nedderhof 
Schulstraße 35,
25719 Barlt

Adresse der Amtsverwaltung:
Amt Mitteldithmarschen
Hindenburgstraße 18
25704 Meldorf

 

Gemeindeporträt

Zwischen Nordsee und Klevhang, wenige Kilometer vor den Toren Meldorfs liegt Barlt. Ein gutes Stück abseits der lärmenden Bundesstraße 5 findet sich der beschauliche Ortskern. Hier ist das Dorf im elften Jahrhundert auf moorigem Untergrund entstanden, begünstigt vom ersten Deich, der die Nordsee vom Festland fern halten sollte. Die frühen Siedler waren Bauern. Und Landwirtschaft prägt heute noch die Gemeinde, zu der seit 1964 Barlter Neuendeich und Barlter Altendeich gehören: Es gibt noch erstaunlich viele Vollerwerbshöfe. Schule und Kindergarten, Bäcker, Sparkasse, Tischlereien und Lohnunternehmen vervollständigen die Infrastruktur.

Die Barlter waren aber auch lange Zeit Fischer. Erst 1970 mit dem Entstehen des Speicherkoogs verschwand der Hafen, der dem Dorf in früheren Jahrhunderten so viel wirtschaftliche Stärke verliehen hatte. Das Kirchspiel trieb über seinen Hafen regen Handel. Daraus resultierte eine Macht, die den Menschen im Dorf schon früh die Selbstständigkeit bescherte: Am 29. Oktober 1428 sagte sich der Ort vom damals dominierenden Meldorf los und wurde eigenständiges Kirchspiel. 30 Jahre später war die St. Marien Kirche fertig gestellt, ein Backsteinbau auf einem Fundament aus Findlingen. Das Dorf hat sich über die Jahre ein idyllisches Bild bewahrt. Barlt diente schon dem Fernsehen als Kulisse für die Verfilmung von Hans Falladas "Bauern, Bonzen und Bomben". Unweit der Kirche steht das Gustav-Frenssen-Haus. Dort brachte der bekannteste Sohn des Dorfes (1863 - 1945) seine Romane zu Papier, die ihn zunächst für einige Zeit zum meistgelesenen deutschsprachigen Autor und sogar Nobelpreisverdächtig machten. Durch seine Nähe zum Nationalsozialismus ruinierte er später jedoch sein Ansehen. Nicht weniger interessant als der Blick ins beschauliche Frenssen-Haus ist der Besuch des Galerieholländers "Ursula". Die dank intensiver Bemühungen der Besitzerfamilie und der Gemeinde noch voll funktionsfähige Windmühle ist besonders beim Mühlentag zu Pfingsten ein wahrer Magnet.

Als Besonderheit gilt die so genannte Reihensiedlung am Einfeldweg, eine für Dörfer untypische Siedlungsform. Denn nur auf einer Straßenseite sind dort nach dem Zweiten Weltkrieg Häuser entstanden, auf alten Luftschutzbunkern.

Wer Barlt entdecken möchte, kommt an der "Harmonie" nicht vorbei. Die letzte von einst fünf Dorfschänken ist nicht nur einfach eine Gastwirtschaft. Die "Harmonie" macht ihrem Namen Ehre und hält das Dorf zusammen. Der Gemeinderat unter dem damaligen Bürgermeister Fritz Sachau bewies Weitblick, als er 1991 den Gasthof vor dem Aus bewahrte. Die Barlter kauften das Haus, renovierten es und verpachteten die Wirtschaft. Natürlich treffen sich dort die Vereine und es finden Feste im großen Saal statt. Der Gemeinderat tagt dort, die Landjugend führt niederdeutsche Stücke auf. Ohne dieses Haus wäre die Dorfgemeinschaft nicht mehr das, was sie heute noch auszeichnet: Die Barlter halten zusammen. Dabei schotten sie sich keineswegs nach außen ab. Im Gegenteil, sie unterstützen mit regelmäßigen Hilfslieferungen ein Dorf in Rumänien und engagieren sich über die Kirchengemeinde in El Salvador.

Stets willkommen sind auch Feriengäste. Wer in seinem Urlaub Ruhe sucht, nimmt in Barlt Quartier. 120 Gästebetten stehen zur Verfügung. Kundige wissen: Die Nordsee und die nächste Stadt sind nicht weit entfernt. Baden, Wandern, Schaufensterbummel oder Museumsbesuch bieten sich als Aktivitäten an.          
                RALF PÖSCHUS (Schleswig-Holsteinischer Zeitungverlag)

 

Söhne und Töchter der Gemeinde

In Barlt ist1863 der umstrittene aber äußerst populäre Romanschriftsteller und Pastor G. Frenssen geboren der mit seinem Roman Jörn Uhl 1901 seinen Durchbruch erzielte. Er verbrachte hier die größte Zeit seines Lebens.

Das Frenssenhaus   : www.dithmarschen.de/showobject.phtml?La=1&object=tx|647.15.1

 

 

Kirchengemeinde Barlt
Pastor: Dr. Dietrich Stein
Dorfstr
. 48
25719 Barlt
Tel. (04857)586
Fax (04857)1236
Mail:
barlt@kirche-dithmarschen.de
 


1428 bis 1458 aus Feld- und Backsteinen erbaut, das Holz des Dachstuhls wurde nachweislich 1458 geschlagen. Glockenturm aus derselben Zeit, Dachreiter später ergänzt. Die Balkendecke wird von gusseisernen Pfeilern getragen (1843). Taufe mit Knorpelschnitzwerk (um 1660), spätgotischer Abendmahlskelch (um 1450). Orgel (1862) von Johann Rudolph Wohlien, 1967 von Klaus Becker umgebaut. Ehrenmal (1920) an der östlichen Außenwand mit plattdeutscher Inschrift des Dichters und Barlter Pastors Gustav Frenssen. Das Sandsteinbildnis im Eingang ist der Grabstein des Peter Schneck, 1565 bis 1580 Pastor in Barlt.

 

Die Grundschule Barlt

Die Grundschule ist seit mehreren Jahren einzügig. Zwischen 75 und 85 Kinder besuchen unsere Schule, die 1963 gebaut wurde.
Das Schulgebäude wurde 1996 renoviert und erhielt neue Dächer, Fenster und sanitäre Anlagen. Der Träger der Schule ist der Schulverband St. Michaelisdonn. Das Gebäude unterliegt einer ständigen gesicherten Instandhaltung, für die sich Schulverband, Schulleitung und Kollegium  einsetzen.
Die weiterführenden Schulen befinden sich in St. Michaelisdonn (Hauptschule, Realschule), Meldorf (Hauptschule, Realschule, Gymnasium) und Marne (Gymnasium).
Die Grundschule Barlt verfügt über einen Sportplatz, eine Sporthalle und eine 50  Meter-Laufbahn. Der Sportplatz ist von einer Windschutzanlage umgeben. Sportplatz und Sporthalle werden auch vom hiesigen Sportverein TSV-Barlt genutzt. Seit dem Jahr 2001 sind drei zusätzliche Umkleideräume angebaut worden.
Das Kollegium besteht aus vier Lehrkräften:

Das Logo unserer Schule ist eine Graphik der Schule (Ansicht von Süden). (kommt noch)
Das Symbol unserer Schule, das unsere Ziele, unsere  Arbeitsweise, unsere Aktivitäten und unsere Zusammenarbeit mit Patenschaftsring,  Eltern und anderen Institutionen und Gremien symbolisiert , darstellt und uns im Internet auf unserer Homepage vertritt, ist die Holländermühle „Ursula“. Sie ist das Wahrzeichen des Schulstandortes Barlt und als einzige noch in Betrieb befindliche Windmühle Schleswig-Holsteins über die Grenzen Dithmarschens hinaus  bekannt.
Das Symbol unserer Schule, die Windmühle "Ursula", zeigt unsere Ziele, Arbeitsweisen und Aktivitäten. Sie verdeutlicht die Zusammenarbeit mit dem Patenschaftsring der Schule, den Eltern und anderen Institutionen. Auch auf unserer Homepage stellt die Holländerwindmühle das Schullogo dar

 

Ev.Kindergarten "Kreuz & Quer", Barlt/Busenwurth

Leitung: Anja Nickels
Dorfstr. 67
25719 Barlt
Tel./ Fax: 04857 - 846

Träger: Ev.-luth. Kirchengemeinde Barlt
Vorsitzender: Pastor Dietrich Stein
Dorfstr. 48
25719 Barlt
Tel.: 04857 - 1236
E-Post: ev.kg-barlt.kksd@kirnet.de
 

Zwei Auszüge aus der Kindergartenkonzeption

Vorwort
Erzieherinnen, Kirchenvorstand, Eltern und Kommunen haben zusammen diese Kindergartenkonzeption erstellt. Mit dabei Kindergartenausschuss und -beirat.
Aber die eigentlichen Autoren sind die Kinder, mit denen zusammen wir uns auf den Weg begeben haben und immer wieder auf den Weg begeben werden. Sie stehen im Mittelpunkt des Kindergartens und geben dieser Konzeption zuerst ihr Gesicht! Barlt und Busenwurth ohne Kinder - das geht nicht! Sie sind die erste Generation, sie dürfen niemals fehlen. Unser Kindergarten für beide Orte ist ein Zeichen dafür. dass die erste Generation da ist, und begleitet wird. Sie hat auch ihren sichtbaren Ort innerhalb unserer lebendigen Gemeinschaft - zusammen mit der Schule als weitere Institution für unsere Kinder.
Warum gründete die Barlter Kirche damals unter Pastor Ilg den Kindergarten? Das liegt vor allem daran, dass die Begleitung der Kinder und unser Einsatz für sie Anliegen des Evangeliums ist. Sie ist die gute Botschaft Gottes für das Leben, für uns Menschen als seine Kinder, die er lieb hat.
Jesus Christus stellt die Kinder immer wieder als Vorbild für uns Große hin. Denn sie gehen ganz selbstverständlich den Weg des Himmelreichs - das ist der Weg des Lebens. Dafür setzen wir uns als Kirche ein - und Kirche sind wir Menschen. Das ist nichts Besonderes, das ist etwas Selbstverständliches. Das vertritt das Evangelium, im Sinne Jesu. Und das gilt allen Kindern, ohne Ausnahme! Kinder als Vorbilder für die Großen: Das erlebe ich in jedem Familiengottesdienst. Denn den prägen die Kinder. Wie Marco Höer, der ganz selbstbewusst als kleiner Pastor die Aufgabe übernahm, das Vaterunser vom Altar aus mit der Gemeinde zu beten. Miteinander sind wir auf dem Weg, ein Zeichen dafür ist auch unser ev. Kindergarten Kreuz & Quer Barlt/Busenwurth. Das Kreuz ist Zeichen des Lebens und der Liebe, die uns Menschen gilt. Unsere Konzeption erzählt davon am Beispiel der Generation der kleinen Kinder. Und so soll auch der Kindergarten unser Anliegen bleiben, die wir verantworten. Denn öffentliche Verantwortung beginnt immer vor Ort. Das ist übrigens gute dithmarscher Tradition!
                                                                      Pastor Dr. Dietrich Stein

 Träger und Kindergarten
Schon lange vor dem Kindergartentagesstättengesetz hatte die Kirchengemeinde Barlt in Zusammenarbeit mit den Kommunen Barlt und Busenwurth einen Kindergarten eingerichtet, in dem Platz für alle Kinder der Orte sein sollte. Die Kindergartenarbeit ist seitdem einer der zentralen Arbeits- und Verantwortungsbereiche der Barlter Kirche. Wichtig seit Anfang an ist die Zusammenarbeit mit allen, die mit dem Kindergarten zu tun haben: mit den Kommunen, den Eltern, der Schule und zuerst natürlich mit denen, die als Erzieherinnen und Sozialpädagogische Assistentinnen die Kinder begleiten. Dafür gibt es den Kindergartenausschuss und den Kindergartenbeirat, die in der Regel zusammen tagen. Die Empfehlungen dieser beiden Gremien sind in der Regel für die den Kindergarten betreffenden Beschlüsse des  Kirchenvorstandes die Vorlage. Der Kirchenvorstand sieht diese Arbeit als ein Stück lebendiger Gemeinwesenarbeit an, wo alle auf gleicher Augenhöhe miteinander beraten. Die Fachkompetenz der pädagogischen Mitarbeiterinnen wird entscheidend berücksichtigt. Wichtig sind die Kontakte zum Förderverein.
Der Kirchenvorstand sieht seine Aufgabe besonders darin, den Kontakt mit anderen Fachgremien und zuständigen Institutionen, auch auf Kreis- und Landesebene zu halten und die Gremien über diese Kontakte zu informieren. So können schon früh neue Entwicklungen etc. wahrgenommen und in die Beratung vor Ort hinein genommen werden. Als Arbeitgeber des pädagogischen Personals sieht der Kirchenvorstand seine Aufgabe darin, den Mitarbeiterinnen zur Seite zu stehen, sie über alles zu informieren, was ihre Arbeit betrifft und mit ihnen zusammen Verantwortung wahrzunehmen. Auch gestalten wir engagiert unsere Fürsorgepflicht und geben Möglichkeiten zur Fortbildung. Alltägliche Dinge werden direkt zwischen Kirchenvorstandsvorsitzendem, den für den Kindergarten zuständigen Kirchenvorstandsmitgliedern und der Kindergartenleiterin besprochen. Wichtig ist auch der direkte Kontakt zu den Bürgermeistern und den für den Kindergarten zuständigen Kommunalvertreterinnen und -vertretern.
Alle Arbeit des Trägers aber geschieht zum Wohle der Kinder und ihrer Familien. Sie stehen im Mittelpunkt der Kindergartenarbeit, deren Trägerschaft der Kirchenvorstand Barlt übernommen hat.

 Der Förderverein
Seit 1994 besteht ein sehr aktiver und fröhlicher Förderverein.
Die Vorstandsmitglieder sammeln Spenden, unterstützen Projekte des Kindergartens durch tatkräftige oder finanzielle Hilfe und organisieren Feste für alle. So pflegt der Verein auch die Gemeinschaft der Gemeinden Barlt und Busenwurth. Der Kindergarten profitiert immer vom Einsatz aller Mitglieder. Die Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten und dem Förderverein ist beispielhaft.

 

 

Förderverein Grundschule
später

Die Dorfgaststätte "Harmonie"
hier gibt es einfach nur einen Link.  Zu beachten: Rubrik Veranstaltungen!

Vereine
später

 

Und Wat noch?
In Barlt gibt es auch immer noch eine Bäckerei und mindestens zweimal in der Woche kommt das Frischemobil. Auch gibt es eine Busverbindung zwischen Marne und Meldorf über Barlt.

 

und wenn noch was fehlt, dann bitte ich um einen Hinweis.

 

 


Dithmarscher Abendhimmel  (Foto: M. Beyer)

Zurück